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Gammaverfahren

Die γ - Methode hat ihren Namen von der Hilfsgrösse γ in der DIN1052 resp. Eurocode 5, in der sie als vereinfachte Methode der Berechnung von Holz-Holz Verbundtragwerken festgeschrieben ist. Diese Berechnungsmethode kann - durch Einsetzen der entsprechenden Materialkenngrössen - für die Berechnung von Holz-Beton Verbundtragwerken verwendet werden. Die Voraussetzung für deren Verwendung sind:

  • Belastung des Tragwerkes durch gleichmässig verteilte Last
  • keine Querschnittsänderungen über die ganze Spannweite (Aussparungen, Ausschnitte für Treppen, ungleiche Dicke der Betonplatte etc.)

Die γ - Methode beruht auf der Annahme einer sinusförrmigen Last auf den homogenen Einfeldträger. Die DIN 1052 resp. Eurocode 5 sehen auch die Anwendung der γ – Methode für statisch unbestimmte Systeme vor. Die Spannweite - von der die Verbundquerschnitte abhängig sind - wird dann zu 0.8 x der grössten Spannweite im Mehrfeldsystem angenommen. Die wesentliche Vereinfachung dieser Methode gegenüber der Wirklichkeit ist die Annahme über die Spannweite konstanter Querschnittswerte, welche bei sinusförrmiger Last und konstanter Querschnittsgeometrie gegeben ist. Die γ - Methode liefert Näherungsresultate auf der sicheren Seite, vorausgesetzt, dass die in der DIN 1052 resp. Eurocode 5 beschriebenen Bedingungen eingehalten werden. Sie darf nicht für unstetige Belastungen und Querschnitte verwendet werden.

 
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